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Ausflugstipps für die Umgebung der Stadt Prachatice

Das St.-Margaretenbad

Entfernung von Prachatice: 1 km S | GPS: 49°0'3.225"N, 13°59'50.069"E
Prachatice -, Foto: J. Seidel
Es wurde im Jahre 1783 an der Stelle gegründet, wo eine Quelle sprudelte, deren wohltuende Wirkungen auf die Gesundheit des Menschen bereits in der Vergangenheit bekannt waren. Das Bad fungierte als Klima- und Wasserheilbad mit Spezialisierung auf Erkrankungen des Nervensystems und des Bewegungsapparats. Die Besucher wurden hier durch moderne natürliche Wasserheilprozeduren von Priessnitz und Kneipp geheilt. Der Badekomplex bestand aus einem einzelnen Kurobjekt und zehn Villen für die Unterkunft der Gäste. Das Bad erlebte die größte Blütezeit an der Wende vom 19. zum 20. Jh. und diente seinem Zwecke bis zum Jahre 1935. Seit dieser Zeit wurde es als Sommersitz genutzt. Später ist es leider zunehmend dem Verfall preisgegeben worden.

Kneipp-Tauchbad

Entfernung von Prachatice: 1 km S | GPS: 49°0'10.094"N, 13°59'34.744"E
Wer unterwegs zum ehemaligen Margaretenbad im Bach planschen möchte (rechts hinter der Brücke am Feferský-Bach, an der Landstraße Nr. 141 in Richtung Volary), der kann die abhärtende Wirkung einer Kneippkur genießen.

Der Patriarch (St.-Philipp-Neri-Kapelle)

Entfernung von Prachatice: 3 km S | GPS: 48°59'7.14"N, 14°0'34.814"E
Prachatice -, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Über das St.-Margaretenbad, im Wald am Berghang des Libín, steht die gemauerte St.-Philipp-Neri-Kapelle. Sie wurde an der Stelle eines ursprünglichen Holzbaus in der Nähe einer angeblich heiligen Quelle im Jahre 1861 errichtet und eingeweiht. Auf dem Wege zur Kapelle durch den Wald stehen kleine Kapellen mit den 14 Stationen des Kreuzweges. Die Malereien in den Kapellen des Kreuzweges wurden von dem Maler Václav Kuneš, der in Prachatice geboren ist, in den Jahren 1999 bis 2004 geschaffen.

Der Aussichtsturm Libín

Entfernung von Prachatice: 4 km S | GPS: 48°58'44.402"N, 14°0'41.955"E
Prachatice -, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Den weißen, 27 Meter hohen zylinderförmigen Turm am Gipfel des gleichnamigen Berges (1.069 m ü. M.) kann man von weitem sehen. Er wurde vom Klub der deutschen Touristen des Böhmerwaldes im Jahre 1883 errichtet und trug den Namen Kronprinz-Rudolf-Turm zu Ehren des Sohnes von Kaiser Franz Joseph I. Die Rekonstruktion des Turmes erfolgte, nach mehr als hundert Jahren seiner Existenz, im Jahre 1994.


Libínské Sedlo (Pfefferschlag)

Entfernung von Prachatice: 4 km S | GPS: 48°58'46.236"N, 13°59'14.737"E
Es handelt sich um eine Ortschaft am Berghang des Libín. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahre 1351. Zu den hiesigen Sehenswürdigkeiten gehört die gotische St.-Anna-Kirche, die im Jahre 1732 im Barockstil umgebaut wurde. In der Umgebung befinden sich die Überreste einer Befestigungsanlage aus der Zeit der Ersten Tschechoslowakischen Republik, die sog. „řopíky“ (Betonbunker). Ein 1,5 km langer Seilpark mit mehr als 80 Hindernissen, einer der größten in Europa, wurde vor kurzem am Berghang errichtet. Hier stehen auch Pisten mit Skiliften zur Verfügung, auf denen im Winter auch abends Ski gefahren werden kann.

Lehrpfad - Prachatitzer Stadtmauern

Nr. 1, 1,5 km, ca. 45 Min., auch für Rollstuhlfahrer in Begleitung geeignet
Der Lehrpfad beginnt auf dem Kleinen Stadtplatz (Malé náměstí) unterhalb des Unteren (Písecká) Tores. Er führt am Ring der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert entlang. Man kann dabei auch weitere Basteien sehen sowie den Ort, wo einst der zweite Zugangsturm der Stadt, der Obere (Passauer) Tor, stand. Einen Bestandteil des Lehrpfades stellen fünf Infotafeln dar. Gleich am Anfang des Lehrpfades gibt es einen interessanten Springbrunnen des Bildhauers Olbram Zoubek. Unweit davon steht die Bronzestatue „Der Mensch“ von Otto Herbert Hajek.

Lehrpfad - St.-Peters-Route

Nr. 2, 1,5 km, ca. 45 Min.
Sie führt auf der Trasse vom Prachatitzer Stadtzentrum bis zur Friedhofskirche der hl. Peter und Paul in Staré Prachatice.

Panoramarundgang rund um Prachatice

Nr. 3, 15 km, Höhendifferenz von 157 m, ca. 4–5 Std., 12 Infotafeln, grün-weiß markiert
Der Lehrpfad beginnt mit der ersten Station „Na křemenném valu“ (Auf dem Kieselwall) am Aussichtspunkt auf dem Skalka (Felsen). Er bietet viele schöne Aussichten auf die Stadt in alle Himmelsrichtungen. An den einzelnen Stationen stehen Sitzbänke zur Verfügung.

Der Goldene Steig

Nr. 4, 33 km, ca. 8–10 Std., gelb und durch das Symbol eines Säumers mit Pferd markiert
Eine touristische Route mit 12 Stationen, die auf dem mittelalterlichen Goldenen Steig führt.

Husinec (Hussinetz)

Entfernung von Prachatice: 5 km NW | GPS: 49°3'17.854"N, 13°59'13.1"E
Husinec, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Eine kleine Stadt am Flüsschen Blanice etwa 5 km nordwestlich von Prachatice. Berühmt ist sie vor allem – und nicht nur in Tschechien – als Geburtsort des Reformators Jan Hus. Die Gemeinde am Goldenen Steig entstand wahrscheinlich bereits im 13. Jahrhundert. Im Stadtzentrum, das seit 2003 eine Denkmalschutzzone ist, steht die ursprünglich gotische Pfarrkirche der Erhöhung des hl. Kreuzes aus der Hälfte des 14. Jahrhunderts. Diese erhielt ihre gegenwärtige barocke Gestalt im Jahre 1802. Die neoromanische Friedhofskirche der hl. Kyrill und Method stammt aus dem Jahre 1870. Der Bau der Kirche wurde zum Teil aus einer öffentlichen Sammlung finanziert. Auf dem Platz steht die Magister-Jan-Hus-Statue von dem akademischen Bildhauer Karel Lidický aus dem Jahre 1958. Auf der Hauptstraße befindet sich der denkwürdigste Hussinetzer Ort – das Haus Nr. 36. Es steht an der Stelle des ursprünglichen Hauses, in dem der Prediger und Reformator Jan Hus wahrscheinlich in der Zeit zwischen den Jahren 1364–1376 geboren wurde. Das Haus ist seit 1873 offiziell zugänglich und als nationales Kulturdenkmal geschützt. Die ständige Ausstellung bringt den Besuchern Leben sowie Werk dieser großen Persönlichkeit der böhmischen Geschichte näher. Einen Bestandteil der Exposition stellt auch die Galerie eines weiteren Hussinetzer, des Malers Josef Krejza (1896–1941), dar.

Der Wasserspeicher Husinec

Entfernung von Prachatice: 4 km NW | GPS: 49°2'17.961"N, 13°59'36.055"E
Vodní nádrž Husinec, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Der Wasserspeicher am Fluss Blanice oberhalb der Ortschaft Husinec. Es handelt sich um den letzten gemauerten Steinspeicher in der damaligen Tschecho-slowakei wie auch in Europa. Er wurde durch die Firma Ing. Štěrba aus Beroun zum Preis von 16 Millionen damaliger Kronen in den Jahren 1934–1939 errichtet. Die Fertigstellung erfolgte bereits während des Protektorats. Die neu gezogene Grenze der im Münchner Abkommen verkleinerten Tschechoslowakei ging direkt durch den Rumpf des Wasserspeichers. Der Wasserspeicher ist 196 m lang und über den Fundamenten 34 m hoch. Zum Bestandteil des Wasserwerkes, das als Trinkwasserspeicher für die Stadt Prachatice dient, gehört ein kleines Wasserkraftwerk.

Drslavice

Entfernung von Prachatice: 9 km W | GPS: 49°1'31.155"N, 13°55'14.751"E
Eine Festung im gotischen und Renaissancestil, zum ersten Mal im Jahre 1384 erwähnt. Seit 1548 stand sie im Besitz der Rosenberger. Unter ihnen wurde hier eine Brauerei gegründet und die Festung im Renaissancestil umgebaut. Drslavice ging später ins Eigentum Johann Ulrichs von Eggenberg und im 18. Jahrhundert der Schwarzenberger über, die die mittelalterliche Festung im Jahre 1777 in einen Getreidespeicher umbauten.

Burgruine Hus

Entfernung von Prachatice: 12 km SW | GPS: 48°57'26.4"N, 13°55'45.23"E
Die älteste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1341. In diesem Jahr wurde auf Geheiß König Johanns von Luxemburg an einer Stelle, die als Na husi bezeichnet wurde, eine Burg erbaut, deren Aufgabe es war, die neu gegründeten benachbarten Dörfer zu schützen. Es handelte sich um eine umfangreiche und gut befestigte Burg auf einem ausgedehnten, vom Fluss Blanice umflossenen Felssporn. Die Burg bestand jedoch nur ungefähr einhundert Jahre lang. Danach wurde sie niedergebrannt und abgerissen. Bis heute blieben bloß wenige Reste des umfassenden Mauerwerkes, des Palas, von Festungswerken und einem Turm erhalten. Die romantische Ruine, in einem Waldbestand oberhalb des Flusses Blanice versteckt, ist auf dem blau markierten touristischen Weg vom Křišťanovický-Bach her zugänglich.

Kratochvíle (Kurzweil)

Entfernung von Prachatice: 16 km ENE | GPS: 49°3'30.47"N, 14°10'8.14"E
Schloss Kratochvíle, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Im Jahre 1583 begann der italienische Baumeister Baldassare Maggi di Arogno auf Geheiß von Wilhelm von Rosenberg mit dem Bau eines Jagdschlosses nach Muster der italienischen Villen. Das moorige Gelände stand jedoch von Anfang an dem Bau im Wege, deshalb wurde das Bauwerk auf Eichen- und Erlenpfeilern angelegt. Das Gesamtwerk, einschließlich der Stuckverzierung der Innenräume, wurde innerhalb von nur sechs Jahren im Jahre 1589 vollendet. Das Schloss ist von einem zauberhaften Garten im Renaissancestil mit Wassergräben umgeben.

Helfenburk

Entfernung von Prachatice: 17 km N | GPS: 49°8'9.371"N, 14°0'23.74"E
Helfenburk, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Eine ausgedehnte Burgruine westlich von Bavorov. Die Burg wurde auf Geheiß Kaiser Karls IV. im Jahre 1355 von den Rosenbergern gegründet. Der Bau war wahrscheinlich bereits vor dem Jahre 1364 zum größten Teil fertig. Die Bedeutung der Burg nahm später allmählich ab, bis sie seit dem 16. Jahrhundert als leerstehend bezeichnet wurde. Die Dominante der Burgruine stellen zwei Zylindertürme mit fast kreisförmigem Grundriss dar, die heute für Touristen zugänglich sind. Von den Türmen aus kann eine weite Aussicht auf die Landschaft der Strakonitzer Region und auf den Böhmerwald genossen werden.

Volary (Wallern)

Entfernung von Prachatice: 19 km SW | GPS: 48°54'31.719"N, 13°53'11.67"E
Volary, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Die Stadt an der Grenze des Nationalparks Šumava (Böhmerwald) entstand als eine der Stationen der Säumer, also der Händler, die auf dem Weg des Goldenen Steigs wanderten. An spätere Kolonisatoren aus der Steiermark und Tirol erinnert eine ungeheure Menge von Holzhäusern des sog. Wallerer Typs, wegen denen Volary auch „größte hölzerne Stadt Europas“ genannt wurde. Obwohl die meisten Häuser bei einem großen Brand im Jahre 1863 zerstört wurden, kann man einige davon in Volary auch noch heute bewundern.

Boubínský prales (Urwald Boubín)

Entfernung von Prachatice: 31 km SW | GPS: 48°58'28.49"N, 13°48'49.53"E
Letecký pohled na masiv Boubína, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Ein ausgedehnter Mischwaldbestand (vorwiegend Fichten, Tannen und Buchen), der seiner natürlichen Entwicklung überlassen wurde. Einige Bäume hier sind fast 400 Jahre alt und gegen 50 Meter hoch. Das Gebiet mit einer Fläche von 150 ha wurde bereits im Jahre 1858 von der üblichen Waldwirtschaft ausgenommen. Das Naturschutzgebiet, dessen wertvollster Kern der Öffentlichkeit unzugänglich ist, hat heute eine Gesamtfläche von 666 ha. Der älteste und höchste Baum war der „Fichtenkönig“ (gemeine Fichte mit einer Höhe von 58 m und einem Stammumfang von 508 cm). Er ist bei einem Sturm im Jahre 1970 umgestürzt, als er 440 Jahre alt war. Dank den Pfropfen, die noch dem lebenden Baum abgenommen wurden, wachsen heute einige Dutzend seiner „Nachkommen“ an verschiedenen Orten.

Vimperk (Winterberg)

Entfernung von Prachatice: 23 km W | GPS: 49°3'8.762"N, 13°46'27.325"E
Vimperk, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Eine weitere Stadt, die als „Tor zum Böhmerwald“ bezeichnet wird. Sie liegt unterhalb des Boubín im Volyňka-Flusstal. Vimperk ist Verwaltungssitz des National-parks und Naturschutzgebietes Šumava. Es wurde eine gotische Burg gegründet, die hier seit der Mitte des 13. Jahrhunderts den Goldenen Steig bewachte. Die Burg wurde nach der Mitte des 17. Jahrhunderts in ein Renaissance-Schloss umgebaut. Ihre heutige Gestalt erhielt sie während des Umbaus nach einem vernichtenden Brand im Jahre 1857. Die Siedlung wurde 1479 befestigt und zur Stadt erhoben. Vimperk wurde durch eine lange Buchdrucker- und Glashüttentradition berühmt.

Vlachovo Březí

Entfernung von Prachatice: 11 km NWN | GPS: 49°4'52.863"N, 13°57'30.304"E
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1274. Das Dorf entstand wohl noch etwas früher. Von Anfang an stand hier eine Festung, an deren Stelle zu Ende des 17. Jh. ein Barockschloss errichtet wurde. Zum Bestandteil des Schlossgeländes gehört auch das mächtige Barockgebäude der ehemaligen Herrenbrauerei aus dem 18. Jahrhundert. In der Stadt steht die barocke Kirche der Verkündigung der Jungfrau Maria, die in den Jahren 1659–1669 erbaut wurde. Der Judenfriedhof und eine einfache Synagoge aus dem Jahre 1784 erinnern an die hiesige Judengemeinde, die vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besonders zahlreich war. Der Ortskern von Vlachovo Březí wurde zur städtischen Denkmalschutzzone erklärt. Im nahen Dolní Nakvasovice wurde im Jahre 1813 der Maurer oder besser gesagt Baumeister und Künstler Jakub Bursa, der berühmteste Vertreter des südböhmischen Bauernbarocks, geboren.

Dobrá na Šumavě (Guthausen)

Entfernung von Prachatice: 25 km SW | GPS: 48°53'21.98"N, 13°50'4.891"E
Dobrá na Šumavě, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Ein Dorf am Fuß des Berges Stožec (1 065 m ü. M.), das im Jahre 1816 als Holzfällersiedlung gegründet wurde. Heute dient es vor allem als Ferien-siedlung. Das Ensemble der gezimmerten Häuser des Wallerer Typs wurde zur Denkmalschutzzone erklärt.



Stožecká kaple (Tussetkapelle)

Entfernung von Prachatice: 30 km SW | GPS: 48°52'28.199"N, 13°49'24.239"E
Stožecká kaple, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Wallfahrtskapelle der Jungfrau Maria, die 1791 an der Stelle einer angeblich wundertätigen Quelle errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Kapelle nach und nach verfallen, bis sie in den 50er Jahren abgerissen wurde. Die neu errichtete Kapelle stammt aus dem Jahre 1988. Jan Kocourek aus Prachatice machte sich um sie mit seinem persönlichen Einsatz verdient. Seit 1989 finden auch wieder regelmäßige Wallfahrten zur Tussetkapelle statt. Eine getreue Kopie der ursprünglichen Kapelle wurde bereits 1985 auch im bayerischen Philippsreuth errichtet und eingeweiht.

Lenora (Eleonorenhain)

Entfernung von Prachatice: 25 km SW | GPS: 48°55'20.311"N, 13°47'35.771"E
Lenora (Eleonorenhain) - Rechle, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Eines der jüngsten Dörfer im Böhmerwald, das im Jahre 1834 bei der berühmten Glashütte gegründet wurde. Der ursprüngliche Name war Eleonorenhain, zu Ehren der Gemahlin des Herrschaftsbesitzers Johann Adolf Schwarzenberg. Im Dorf gibt es das Glashüttenmuseum, einen historischen (bis heute funktionsfähigen) öffentlichen Backofen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und eine gedeckte Holzlaufbrücke über die Moldau, die sog. „rechle“. Hier wurde geflößtes Holz eingefangen und gezählt. Wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist, werden Lenora bzw. die etwas niedriger stromabwärts gelegene Soumarský-Brücke zum traditionellen Ausgangspunkt für Kanu- und Schlauchbootfahrten.

Medvědí stezka (Bärensteig)

14 km
Medvědí stezka, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Er gehört zu den bekanntesten und schönsten Touren des Böhmerwaldes. Er wurde bereits 1967 markiert, beginnt an der Eisenbahnhaltestelle Ovesná und setzt nach Černý Kříž fort. Auf dem 14 Kilometer langen Weg befinden sich eine ganze Reihe merkwürdiger Felsformationen, vor allem Wackelsteine, ein Teil des Schwarzenberg´schen Schwemmkanals und ein Denkmal an der Stelle, wo der letzte wild lebende Bär des Böhmerwalds im Jahre 1856 erschossen wurde.